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Dienstag, 6. März 2018, 18:45

#NoBillag - Fehlinterpretation? Irreführend? (Parolen & Plakate Richtig gestalten)

#NoBillag - Fehlinterpretation? Irreführend? (Parolen & Plakate Richtig gestalten)

Wir wissen nicht wieviele Bürger indem sie Nein stimmten damit meinten mit "No" NeinBillag ist die Billag mit einem Nein abgeschafft.
Nur so können wir die extrem grosse Ablehnung von 70% erklären.

"no-billag" war von Haus aus ungut bezeichnet. Da versteht man als "Haupt"wort Billag dass hängen bleibt. Dann ist es bis zum Nein nicht mehr weit !

Unbedingt den Text unten lesen! Der Text ist sehr wertvoll, für Zukünftige Abstimmungen, wie man Parolen und Plakate Richtig gestaltet.


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Dieser Text wurde von Anami Moby als Antwort auf dieses Video https://www.youtube.com/watch?v=fggF7buXBJA geschrieben, besten Dank dafür!
Damit der wertvolle lehrreiche Text nicht im Netz verloren geht posten wir ihn hier in unserem Forum.


Liebe Bottropper, danke!!! Ganz lieben Dank an Euch alle!!!

Ich beschäftige mich mit der Massenpsychologie und möchte Eure Plakate und Parolen, die nicht alle richtig rüberkamen und sich nicht in unsere Köpfe einprägten, , ein wenig kommentieren, damit es das nächste Mal noch besser wird. Lest Euch das genau durch, auch wenn es etwas lang ist:

Zuerst mal etwas allgemeines, das Werbeagenturen und Werbefachleuten wohlbekannt ist: Von einer Parole nimmt unser Gehirn nur das Hauptwort wahr. Im Falle von „Trink Coca-Cola“ nimmt das Gehirn nur „Coca Cola“ wahr. Unser Gehirn nimmt auch keine Negierungen wahr. Sprecht mal einen Satz voll Negierungen aus und Euer Gehirn verheddert sich und der Satz ist schwer zu verstehen. Würde die Parole „Trink keine Coca Cola“ lauten, würde das Gehirn auch nur das Hauptwort „Coca Cola“ wahrnehmen und die ganze Welt würde ebenfalls jahrelang Coca Cola trinken, selbst wenn jeder weiß dass sie ungesund ist. Für Coca-Cola war das eine sehr erfolgreiche Werbung. So sollten Parolen bei Demos auch aussehen.

Wenn die Parole sich ins Gehirn der Masse einprägen soll, muss sie als Hauptwort das enthalten was man will (in diesem Fall „Coca Cola“) und niemals das was man nicht will (z.B. Wasser oder Kräutertee, aus der Sicht des Coca Cola-Herstellers). Außerdem sollte die Parole keine Negierung wie „kein“, „nein“, „Anti“, „stop“, „gegen“ enthalten, sondern nur Affirmatives, weil das Gehirn Negierungen nicht richtig wahrnimmt.

Im Klartext heißt das für Euch: Die Parolen sollten niemals die Worte:
Merkel
Kandel
Islam
Moschee
Gewalt
Intoleranz
Masseneinwanderung
Multikulti
Nazi
und viele andere unerwünschte Worte als Hauptwort enthalten, weil wir das gar nicht wollen.

Diese Worte gehören entweder gar nicht oder nur als Nebensatz in die Parole. Als Hauptwort können Worte wie:
Schutz und Sicherheit
Grenzen
Volk
Heimat
Liebe
Frieden
Toleranz
Neue Regierung
u.a. enthalten sein. Das ist das was wir wollen.

Nach diesem Motto nehme ich mal einige Parolen, die ich in Eurem Video sah, auseinander und wandle sie anschließend um, damit sie von der Masse korrekt wahrgenommen werden:

„Angst ist nicht Recht“
Das Hauptwort fällt auf „Angst“, die wir gar nicht wollen. Es prägt sich „Angst“ in die Köpfe der Menschen ein. Ich schlage vor, diese Worte umzudrehen: „Recht, statt Angst“. Dann fällt das Hauptwort auf „Recht“, nämlich auf genau das was wir wollen.

„Einfältig, gewissenlos, gehorsam – damit unser Land weiter in den Abgrund treibt“ (dazu war ein Foto von Merkel)
Hier prägt sich „Einfältig, gewissenlos, gehorsam“ ein. Auch das Foto von der Person, die wir nicht wünschen, ist fehl am Platze. Die Parole müsste völlig umgewandelt werden, z.B. so: „Ein ideenreicher, gewissenhafter und selbständiger Kanzler, damit Deutschland wieder blüht“ (oder: „Damit Deutschland wieder Deutschland wird“. Hier könnte man ein Foto eines bewährten Kanzlers reinsetzen. Eigentlich gab es nach dem Krieg keinen. Alle folgten den Siegermächten. Dann evtl. ein Foto des Kaisers. Oder aber eine deutsche Fahne, oder eine deutsche Landkarte.

„Kandel ist überall“
Eigentlich wollen wir kein Kandel. Ich würde den Satz in etwas Affirmatives umwandeln. So z.B. „Frieden statt Kandel“.

„Mir reichts“
Mir reichts bedeutet so viel wie „stopp“. Das würde ich auch als negativ betrachten und das irgendwie umwandeln, z.B. so: „für einen deutschen Neustart “. Etwas besseres fällt mir leider dazu vorerst nicht ein.

„Refugees not welcome“
Parolen sollten immer klar sein und immer auf deutsch. Außerdem fällt das Hautwort auf den Flüchtlingen, die wir ja gar nicht wollen. Das würde ich umwandeln in „Biodeutsche statt Flüchtlinge“

„Recht auf Sicherheit“
Das ist OK so. Prima. Genau das was wir wollen!

„Nazidiffamierung haltlos
Das Hauptwort fällt auf „Nazidiffamierung“. Die wollen wir doch gar nicht. In Hamburg war mal eine Parole, die in etwa lautete: „Ich bin anderer Meinung und trotzdem kein Nazi“. Da fällt das Hauptwort auf „Meinung“. Die wollen wir!

„Widerstand“
Das ist OK so. Ist übrigens prima, weil die Parole nur aus einem Wort besteht. Das sind die besten. Widerstand ist genau das was wir benötigen.

„Vielfalt ohne Alternative“
So richtig klar ist mir die Parole nicht. Mit Vielfalt ist wohl das Multikulti gemeint. Das wollen wir doch gar nicht. Ich würde das umwandeln in „Es gibt Alternativen, statt Multikulti“

„abschieben“
Das ist OK. Kurz und klar, wer hier abgeschoben werden soll

„Für Rechte kämpfen“
Das ist auch OK. Jeder Satz, der mit „für“ beginnt, ist immer OK. Das Hauptwort fällt auf „Rechte“

„freie Bürger, freies Denken“
Das ist auch OK. Genau das was wir wollen!

„Kein Freiwild und kein Schlachtvieh“
Das Hauptwort fällt auf Freiwild und Schlachtvieh und das prägt sich in die Gehirne ein. Der Satz müsste in affirmative Worte umgewandelt werden, z.B. so: „Achtung vor Frauen – wir sind kein Freiwild und kein Schlachtvieh“, oder „Respekt vor der einheimischen Bevölkerung“

Leider konnte ich nicht viele Plakate lesen. Vor allem die mit weißem Hintergrund waren verschwommen.

Längere Sätze in Parolen, im Sinne von Romanen, würde ich nicht empfehlen, die kann sich das Gehirn nicht vollständig merken. Genauso wenig würde ich unrealistische Wünsche empfehlen. Sie gehen ins Leere und bringen nichts. Das ist so ähnlich wie der Wunsch von Herrn Gysi, der einmal eine Werbung mit „Reichtum für alle“ machte. Das geht ja gar nicht. Immer gut ist eine deutsche Fahne. Jeder Satz, der mit “Für” oder “Pro” oder „Ja“ oder „Start“ beginnt, ist ebenfalls immer gut.

Guckt doch mal in die Vergangenheit: Wie oft wurde “Gegen Hartz” oder “Gegen Armut” und nie “Für Arbeit” oder “Für Wohlstand” demonstriert. Trotz so vielen Protesten haben wir schon seit 13 Jahren Hartz IV und seit der Einführung des Euros haben wir Armut. Das wird wohl auch so weitergehen. Oder guckt Euch mal “Stoppt CETA und TTIP” an (anstelle von “Für faire Handelsabkommen, statt CETA und TTIP“). Trotz riesiger Proteste, hat sich dieses Abkommen halbwegs durchgesetzt.

Stattdessen guckt Euch doch mal die Wahlparolen von CDU und SPD an (“Ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben”). Die haben die Wahl gewonnen, obwohl sie gar nicht so recht erwünscht waren. Die haben ihre Werbung einer Agentur überlassen und die kennt diese Feinheiten. Ein hervorragender Satz ist „Wir sind das Volk“. Diese Satz hat zum Sturz der DDR mitbeigetragen.

Und noch etwas: Karikaturen und Zeichnungen auf den Plakaten sind auch gut. Zeichnet aber bitte nicht ausgerechnet das was wir uns zum Teufel wünschen, nämlich Merkel, oder eine eingemummte Frau, oder eine Moschee, selbst wenn sie mit einem Kreuz durchgestrichen sind (Negierungen nimmt das Gehirn nicht wahr!). Ihr könnt z.B. eine deutsche Landkarte mit einer deutschen Fahne zeichnen, oder aber ein Herz voll Liebe, oder eine Friedenstaube, oder etwas das die Meinungsfreiheit symbolisiert, oder eine Person, die ihr Euch zur Kanzlerin wünscht (z.B. Weidel, Wagenknecht, etc.). Auch ein Foto von den ermordeten Mädchen auf dem Plakat ist gut.

Am besten sind immer ganz kurze Parolen mit ein oder zwei Worten. So sah ich bei der Frauendemo in Berlin z.B. ein Plakat, in dem nur „Pegida“ stand. Das reicht doch. Die Worte “Volk”, “Heimat”, “Deutschland” und “Bio-Deutsche” hören die Politiker gar nicht gerne. Das würde ich immer wieder wiederholen. Statt “Merkel muss weg” würde ich “Hau ab, Merkel” rufen, damit das Hauptwort nicht auf “Merkel” fällt.

Und im Anschluss noch einige Vorschläge von mir:

Positiv kommen immer gute Gedanken rüber, so z.B. eine Parole, die mit
Liebe, Frieden, Heilung, Wahrheit, Offenheit, Einfachheit, Gesundheit, Toleranz, Aufrichtigkeit, Fleiß, Sauberkeit, Organisation, u.a. beginnt, oder aber nur allein eins dieser Worte enthält. Alles was man nicht will, kann man ja in einen Nebensatz packen.

Hier mal ein paar fertige Vorschläge von mir:
“Ein Deutschland, in dem wir alle gut und gerne leben – ohne Masseneinwanderung”
“Wir schaffen das, aber nur mit Biodeutschen”
“Schutz und Sicherheit – Kandel ist überall”
“In Deutschland achtet man Frauen”
“Syrien muss aufgebaut werden – Flüchtlinge nach Hause, der Krieg geht vorbei”
“Grundgesetz statt EU-Recht”
“Unterstützung von deutschen Familien, Kranken und alten Leuten statt Familiennachzug für Flüchtlinge”
„Alle Macht geht vom Volke aus“
„Wir brauchen Politiker, die für das Volk regieren“
„Neue Politiker anstelle von Merkel und Groko“
„Für Deutschland statt vereintes Europa“
„Wahrheit und keine Verharmlosung als Einzelfall“

Ich würde mich freuen, wenn Organisatoren, Plakateersteller und Demoteilnehmer dies zur Kenntnis nehmen. Ich bin Euch in dieser Angelegenheit auch gerne behilflich, wenn Ihr mit meiner Anleitung nicht klarkommt. Und macht so weiter, liebe Bottroper, und gebt nie auf! Deutschland braucht Euch. Ihr habt sehr viel Mut in so einer Multikulti-Gesellschaft.
+ Mir fehlt der Arm, wenn mir die Waffe fehlt ! + Wilhelm Tell + Guillaumne Tell +

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »TELL1291« (6. März 2018, 20:35)