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Mittwoch, 19. Juli 2017, 00:03

Erdogan Schwachsinn: Wie lange noch??

Erdogan plant die nächste Säuberungswelle -
und hat einen neuen Gegner im Visier


Seine Säuberungswell a la Stalin und Hitler! = Ein AL mehr das überfällig ist!
:devil: :devil: = :devil:
HuffPost Staff / ll
Veröffentlicht: 17/07/2017 17:39 CEST Aktualisiert: 17/07/2017 17:46 CEST

Der türkische Präsident Erdogan plant offenbar eine weitere Säuberungswelle
Treffen könnte es die kleine, nationalistische Bewegung des Politikers Perincek
Nach dem gescheiterten Putsch in der Türkei hat Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan die Armee und den Staatsapparat
von vermeintlichen Unterstützern des Umsturzes gesäubert. Über hunderttausend Menschen wurden entlassen oder suspendiert.

Eine weitere Säuberungswelle könnte allerdings unmittelbar bevorstehen.
Anfang Juli sagte Verteidigungsminister Fikri Isik, es sei möglich,
dass noch weitere Mitglieder des Militärs entlassen werden.
Darüber berichtete die "Welt am Sonntag".

Erdogan habe dabei vermutlich ein "heimliches Netzwerk" im Auge,
berichtet die "WamS": den nationalistischen Politiker Dogu Perincek und seine Anhängerschaft.
Perincek ist Chef der türkischen Vaterlandspartei. Er vertrete einen "antiwestlichen,
aber nicht unbedingt religiös gefärbten, fast rassistischen 'pantürkischen' Nationalismus", berichtet die Zeitung.

Politisch gesehen ist Perinceks Partei einflusslos.
Bei den letzten Parlamentswahlen im November 2015 bekam sie nur 0,25 Prozent der Stimmen.
Allerdings soll er eine gewisse Anhängerschaft im Militär und bei den Sicherheitskreisen haben,
berichtet das US-Magazin "Foreign Policy". Seine politischen Positionen könnten ihn für Erdogan daher gefährlich machen.
Eine Ehe aus der Hölle
Zwar teilten Perincek und Erdogan den Hass auf Kurden und den
vermeintlichen Strippenzieher des Putschversuchs, Fethullah Gülen.

Allerdings steht Perincek im Gegensatz zum türkischen Präsidenten in
der säkularen Tradition der Türkei, er unterstützt die Trennung von Religion und Staat.
Eine Trennung, die unter Erdogan und seiner muslimisch-konservativen AKP Risse bekommen hat.
Das Bündnis zwischen Perincek und reaktionären Kräften sei eine "Ehe aus der Hölle",
analysiert "Foreign Policy". Und Erdogan wisse das.
Daher könnte es durchaus Perincek treffen, sollte Erdogan das Militär weiter auf Kurs bringen wollen.

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